Aus dem Alltagsauto ein individuelles und kreativ gestaltetes Einzelstück machen – das ist spätestens seit der MTV Sendung „Pimp My Ride“ unter Autoliebhabern Gang und Gebe. Bevor es daran geht, das Auto in Eigenarbeit oder auch von professioneller Hand salonfähig zu machen, sollte genau überlegt werden, was genau am Fahrzeug verändert werden soll. Soll es verbreitert oder tiefergelegt werden, benötigt es eine neue, ausgefallene Lackierung oder gar neue Reifen und Felgen? Das Angebot an verschiedenen Tuningteilen ist sehr groß und die Wahl sollte in erster Linie zum Fahrzeugtyp passen. Häufig ist ein dezentes, dafür schickes Tuning vorteilhafter als ein kompletter Umbau, der das Auto bis zur Unkenntlichkeit verändert. Viele Veränderungen können in der Auto Werkstatt des Vertrauens vorgenommen werden, für ausgefallenere Ideen muss eine richtige Tuningwerkstatt her. Hier wird man zudem vom Fachmann beraten und kann sich einen Kostenvoranschlag erstellen lassen, um böse Überraschungen am Ende zu vermeiden. Wichtig ist: Alle Umbauten am Fahrzeug müssen zunächst von der Dekra oder dem TÜV abgenommen und auf den Fahrzeugpapieren nachgetragen werden, bevor es mit dem getunten Wagen in den Straßenverkehr gehen kann. Das gilt besonders beim Chip-Tuning, das heißt, wenn beispielsweise die Leistung des Motors technisch erhöht wird.
Autofolie für einen ausgefallenen Look
Autofolien sind eine clevere Alternative, wenn man seinem Auto nicht gleich einer komplett neuen Lackierung unterziehen möchte. Sie bestehen aus speziellen Folien, die mit einem Kleber auf dem Autolack angebracht werden. Sowohl in Farbe, mit originellen Mustern oder auch transparent sind die Autofolien erhältlich. Sie sehen nicht nur individuell aus, sondern schützen auch vor allem den eigentlichen Lack vor Steinschlägen und Kratzern. Auch einzelne Fahrzeugteile können mit Folie versehen werden, zum Beispiel das Dach oder die Motorhaube. Absolute Neuheit sind so genannte 3D-Folien, die für einen besonders ausgefallenen Hingucker sorgen. Folien müssen nicht nur im Rahmen eines Hobbytunings verwendet werden, auch gewöhnliche Autos werden gerne mit Mattfolien oder Ähnlichem ausgestattet. Ein weiterer Vorteil der Autofolie ist ihr Preis. Gegenüber einer kompletten Lackierung ist die Methode wesentlich günstiger und auch zeitsparender. Allerdings ist die Haltbarkeit einer Folie relativ beschränkt, so dass nach vier bis sechs Jahren auch hier der Verschleiß einsetzt. Kleinere Schäden können mit Hilfe einer Politur ausgebessert werden, doch bei rissigen oder porösen Stellen hilft nur noch der Weg in die Werkstatt.
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